Archiv
Zitate von Georg Baselitz
Zitate von Georg Baselitz
für die Woche
vom 10. Mai bis 16. Mai 2026
Georg Baselitz gilt als einer der bekanntesten deutscher Maler,
Bildhauer und Grafiker.
Er stammt aus der Nähe von Kamenz in Sachsen
und ist am 30. April 2026 in Inning am Ammersee
im Alter von 88 Jahren verstorben.
Er zählt zu den einflussreichsten Künstlern der Gegenwart
und ist für seine expressiven, oft provokanten Werke bekannt.
In einem Fall ist er deswegen sogar vor Gericht gestellt worden.
Er war radikal und unbequem.
Er hatte in seiner Kunst ein Alleinstellungsmerkmal,
indem er seine Bilder auf den Kopf gestellt hat,
ja manchmal sogar auf dem Kopf stehend gemalt.
Er hat seine Kunst immer weiterentwickelt.
Sei teuerstes Werk ist für 11 Millionen € versteigert worden.
Der einzelgängerische Georg Baselitz hat 30 Jahre
auf Schloss Derneburg bei Hildesheim gelebt.
Georg Baselitz hinterlässt ein polarisierendes Erbe,
das noch lange weiterwirken wird.
Die Umkehr des Motivs
gab mir die Freiheit,
mich ganz und gar
auf Farbe und Komposition
zu konzentrieren
Meine Bilder,
in richtigen
Lichtverhältnissen
betrachtet,
sind farbig,
grell farbig,
man kann
sogar sagen bunt
und überhaupt nicht düster
In der Kunst
geht es
ausschließlich
um das Neue,
um die
Erneuerung
Vor acht Jahren
begriff ich
in einer Ausstellung
meiner Bilder
plötzlich,
dass ich
ein schwieriger Maler
bin
Ich kann nicht genießen,
weil ich mich langweile,
wenn ich nicht arbeite
Was ich als Künstler mache,
steht in keiner Korrespondenz
zu dem,
was andere tun
Ich habe Angst
vor der Politik,
die mir nicht behagt.
Ich habe
zwei Gesellschaftsordnungen
hinter mir gelassen,
den Nationalsozialismus,
dann den Sozialismus
beziehungsweise
Kommunismus.
Und die
deutsche Neigung,
sich einzumischen
in das Leben
der Menschen,
ist im Moment
wieder sehr groß
