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Sieben Zitate von Hans Rosenthal
Sieben Zitate von Hans Rosenthal
für die Woche 6. April 2025
bis 12. April 2025
Hans Rosenthal ist am 2. April 1925 in geboren
und wäre jetzt einhundert Jahre geworden.
Er war ein deutscher Showmaster, Moderator
und Regisseur vieler Sendungen im Radio und Fernsehen.
Er war Abteilungsleiter beim RIAS und Mitglied
Im Zentralrat der Juden der Juden.
Mit der Sendung „Dalli, dalli“
ist eine Fernsehlegende geworden.
Als Junge musste er Zwangsarbeit
auf einem Friedhof leisten und Gräber
für gefallene Soldaten fertigen:
Er konnte aber fliehen.
Versteckt in einer Gartenkolonie
In Berlin überlebte er die Shoa,
während sein jüngerer Bruder Gert
im Alter von 10 Jahren
von den Nazis erschossen worden ist.
Als er untergetaucht war und leise die Hetzpropaganda
der Nazis im Radio gehört hat, ist in ihm der Traum
von einem ganz anderen Radio erwacht,
an der er mitwirken wollte –
ein Radio mit fröhlichem
und entspannendem Programm.
Gleich 1945 hat er begonnen,
selbst daran mitzuwirken.
Näheres schildert er in einer Autobiographie,
die 1980 erschienen ist.
Hans Rosenthal ist leider nur
61 Jahre geworden
und am 10. Februar 1987 verstorben.
In den letzten Tagen ist er
in ganzer Breite in allen Medien
von Kolleg:innen, Journalist:innen
und Repräsentant:innen zu recht
gewürdigt worden.
Alles, was im Fernsehen
nicht langweilt,
ist schon Unterhaltung
Die Deutschen
leben in einer
der freiesten
aller Gesellschaften,
und so will ich
mit Spiel und Spaß
dazu beitragen,
dass die Bürger
sich auch
wohl fühlen
Vor 50 Jahren
fing alles an,
und wir alle
können nur hoffen,
dass diese Vergangenheit
keine Zukunft hat
Ich hab‘
mich immer beeilt,
Nicht,
um dem Glück
nachzulaufen,
sondern
um dem Unglück
zu entgehen
Von den Menschen,
die mir heute zujubeln,
hätten mich
vor zig Jahren
einige
vielleicht
angezeigt
Heute möchte ich
meinem Publikum
danken.
Dass ich
in diesem Land,
das ich einmal
In dunkler Zeit
erlebt habe,
so viel Freude
und Glück
erleben konnte
Das gibt’s nur einmal –
Noten, die verboten wurden
