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Sieben Zitate über die Muttersprache
28.02.2026
Sieben Zitate über die Muttersprache
für die Woche vom 1. März 2026
bis 7. März 2026
Der Internationale Tag der Muttersprache
wird jedes Jahr am 21. Februar begangen.
Er wurde im Jahr 1999 von der UNESCO
ins Leben gerufen und wird seit 2000 weltweit gefeiert.
Ziel dieses Tages ist es, die sprachliche
und kulturelle Vielfalt zu fördern
sowie auf die Bedeutung von Mehrsprachigkeit
aufmerksam zu machen.
Sprache ist weit mehr als nur ein Kommunikationsmittel –
sie ist Trägerin von Identität, Geschichte und Tradition.
Die Muttersprache prägt unser Denken,
unsere Gefühle und unsere Sicht auf die Welt.
Sie verbindet Generationen miteinander
und bewahrt kulturelles Erbe. Weltweit existieren
schätzungsweise rund 6.000 bis 7.000 Sprachen.
Doch viele von ihnen sind bedroht,
da sie nur noch von kleinen Gemeinschaften
gesprochen werden.
Mit jeder Sprache, die verschwindet,
geht ein Stück kulturelles Wissen verloren.
Der Internationale Tag der Muttersprache
erinnert uns deshalb daran,
sprachliche Vielfalt zu schützen und zu respektieren.
Gerade in einer globalisierten Welt
ist Mehrsprachigkeit eine große Stärke.
Sie fördert Toleranz, Verständnis
und Dialog zwischen verschiedenen Kulturen.
Der 21. Februar ist somit
nicht nur ein Tag der Erinnerung,
sondern auch ein Aufruf,
Sprachen aktiv zu pflegen –
sei es durch das Sprechen im Alltag,
durch Bildung oder durch kulturellen Austausch.
Denn jede Sprache zählt –
und jede Muttersprache ist ein wertvoller Schatz.
Auch ein Mensch,
der zwanzig Sprachen beherrscht,
gebraucht seine Muttersprache,
wenn er sich
in den Finger schneidet
Jean-Paul Belmondo
(französischer Theater -
und Filmschauspieler,
20. und 21. Jahrhundert)
In seiner Muttersprache
ist man doch
am präzisesten,
kann am besten Gefühle
und Zwischentöne
ausdrücken.
Wenn ich
das fördern will,
das ist
keine nationalistische
Deutschtümelei.
Antje Vollmer
(deutsche Theologin
und Politikerin,
20. und 21. Jahrhundert)
Schweigen
ist die Muttersprache
der Weisen
Oliver Goldsmith
(irischer Schriftsteller und Arzt,
18. Jahrhundert)
So selbstverständlich,
wie wir den Kindern
die Muttersprache mitgeben,
müssen wir ihnen
Religion mitgeben.
Ursula von der Leyen
(deutsche Ärztin und Politikerin,
20. und 21.Jahrhundert)
Alles in der Muttersprache
ausdrücken zu können,
bekundet
höchste Geistes-
und Seelenbildung
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
(deutscher Philosoph,
18. und 19.Jahrhundert)
Wer keine
fremden Sprachen kennt,
weiß nichts
von seiner eigenen
Johann Wolfgang von Goethe
(deutscher Dichter und Naturforscher,
18. und 19.Jahrhundert)
Außerdem wird auch
eine wissenschaftliche Arbeit
nicht dadurch gelehrter,
dass man „adult“
statt „ausgewachsen“,
„juvenil“ satt jugendlich
oder ähnliches sagt.
Seit meinem
zwölften Lebensjahr
ist es mein Ehrgeiz,
alles in
meiner Muttersprache
ausdrücken zu können,
und zwar auch
in vernünftigen,
verständlichen Sätzen.
Bernhard Grzimek
(deutscher Tierschützer,
Zoologe und Verhaltensforscher,
20.Jahrhundert)
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