St. Vincenz zu Altenhagen I

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Sieben Zitate über Frühlingsblumen

21.03.2026

Sieben Zitate
über Frühlingsblumen
für die Woche
vom 22. März 2026
bis 28. März 2026

Im sanften Atem des Frühlings
öffnen sich die Blumen
wie leise Gedanken.
Zart entfalten sie ihre Farben,
ohne Eile, ohne Zweifel.
Jede Blüte erinnert daran,
dass Wachstum still geschieht –
unter der Oberfläche,

getragen von Licht, Geduld und Zeit.

Wenn du innehältst und schaust,
wirklich schaust,
erkennst du in ihnen

ein leises Versprechen:
Alles darf neu beginnen.


Wann beginnt der Frühling?
Beginnt er, wenn die Winterlinge, Krokusse,
Schneeglöckchen und Forsythien blühen?
Oder beginnt er, wenn es der Kalender sagt?
Die Meteorologen sprechen vom 1. März 2026,
die Kalender in diesem Jahr vom 20. März 2026.
Wer hat recht?
Sie haben die Wahl!

Und nun die Zitate
über die Frühlingsblumen:

Die Blumen des Frühlings
sind die Träume des Winters,
die sich Engel
in der Frühe des Morgens
erzählen
Kahlil Gibran
(libanesisch-
US-amerikanischer
Dichter, Philosoph
und Maler,
19. und 20.Jahrhundert)


Sie können wohl
alle Blumen abschneiden,
aber
sie können den Frühling
nicht verhindern
Pablo Neruda
(chilenischer Dichter,
Schriftsteller und Diplomat,
20. Jahrhundert)

Blüte für Blüte
beginnt der Frühling
Algernon Charles Swinburne
(englischer Dichter,
19. und 20. Jahrhundert)

Unkraut

ist
die Opposition
der Natur
gegen
die Regierung
der Gärtner
Oskar Kokoschka
(österreichischer Maler, Graphiker
und Schriftsteller,
19. und 20. Jahrhundert)

Blumen können nicht blühen,
ohne die Wärme der Sonne.
Menschen können nicht Mensch werden
ohne die Wärme der Freundschaft
Phil Bosmans
(
belgischer Ordensgeistlicher,
Autor geistlicher Schriften
und Telefonseelsorger,
20. und 21. Jahrhundert)

Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide

Paul Gerhardt
(deutscher evangelischer Theologe
und beliebter Kirchenlieddichter,
17. Jahrhundert)

Das Schneeglöckchen
Ich wünsche Dir
die Lebenskraft dieser Blume,
die sich von Kälte, Eis und Schnee
nicht unterkriegen lässt
und zu ihrer Zeit blüht.
Jedes Werden
in der Natur,
im Menschen,
in der Liebe
muss abwarten,
geduldig sein,
bis seine Zeit
zum Blühen kommt
Dietrich Bonhoeffer
(deutscher Theologe
und Widerstandskämpfer,
20. Jahrhundert)

 
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