St. Vincenz zu Altenhagen I

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Sieben Zitate in Form von Sprichworten aus Nigeria

08.03.2026

Sieben Zitate in Form von
Sprichworten aus Nigeria
für die Woche vom 8. März 2026
bis 14. März 2026

Der Weltgebetstag am 6. März 2026
hat den Blick auf die Lebenssituation
der Menschen in Nigeria gelenkt
und Christinnen und Christen weltweit
zu Solidarität und Gebet aufgerufen.
Nigeria ist mit 220 Millionen Menschen
das bevölkerungsreichste Land Afrikas.
In Nigeria leben mehr als 250 verschiedenen
Volksgruppen mit vielen Sprachen und Kulturen.
Nigeria ist reich an natürlichen Ressourcen,
besonders an Erdöl,
dennoch leben viele Menschen in großer Armut.
Zu den größten Problemen des Landes
gehören Korruption und politische Instabilität.
Außerdem gibt es in einigen Regionen Gewalt und Terror
durch die islamistische Gruppe Boko Haram,
die vor allem im Norden des Landes aktiv ist.
Etwa die Hälfte der Bevölkerung in Nigeria ist christlich,
die andere Hälfte ist muslimisch.
Grundsätzlich können Christen ihren Glauben frei ausüben,
doch besonders im Norden
kommt es immer wieder zu Angriffen auf Kirchen
und Entführungen.
Trotz dieser schwierigen Situation
engagieren sich viele Kirchen stark für die Menschen.
In Nigeria gibt es mehrere Initiativen,
die sich bewusst für Versöhnung und Zusammenarbeit
zwischen Christen und Muslimen einsetzen.
Ein bekanntes Beispiel
ist das Interfaith Mediation Centre in Kaduna.
Diese Organisation wurde
von zwei religiösen Führern gegründet:
dem christlichen Pastor James Wuye
und dem muslimischen Imam Muhammad Ashafa.
Beide standen früher
selbst auf unterschiedlichen Seiten
eines gewaltsamen Konflikts,
arbeiten heute aber gemeinsam für Frieden.
Sie organisieren Dialogtreffen,
gemeinsame Schulungen und Projekte,
bei denen Christen und Muslime lernen,
einander zuzuhören und Konflikte
ohne Gewalt zu lösen.
Auch viele Kirchen und Moscheen beteiligen sich
an solchen Projekten.
Sie veranstalten gemeinsame Friedensgebete,
Jugendprogramme und lokale Gesprächsrunden.
Besonders wichtig ist diese Arbeit in Regionen,
die unter Gewalt von Gruppen
wie Boko Haram leiden,
weil dort Misstrauen
zwischen den Religionsgemeinschaften
leicht wachsen kann.
Diese Versöhnungsarbeit zeigt,
dass viele Menschen in Nigeria
bewusst daran arbeiten,
friedlich zusammenzuleben
und gegenseitigen Respekt zu fördern.

Die Kraft des Löwen
liegt an unserer Furcht vor ihm

Sogar der Niger
muss die Inseln
umfließen

Wenn der Affe zuschaut,
pflanze keine Erdnüsse

Ein Einäugiger
wird Gott
erst
in dem Moment
danken,
wenn er
einem Blinden
begegnet

Gott gibt
und erinnert
uns nicht
dauernd daran.
Die Welt gibt
und erinnert uns
unaufhörlich

Man muss sich
um seine Zähne kümmern,
solange sie
noch im Mund sind

Nichts zu wissen
ist schlecht,
nicht wissen zu wollen
Ist schlimmer

 
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