Über Uns

Inhalt

01.  Unser Selbstverständnis...
02.  Der Verband...
03.  Kinderstufe
04.  Pfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe
05.  Ranger / Rover
06.  Erwachsene Pfadfinderinnen und Pfadfinder
07.  Das "C" im VCP... Glaube als Lebensorientierung.
08.  Werteorientierung
09.  Tätiges Christentum
10.  Spirituelle Formen
11.  Wir finden eigene Wege
12.  Wir vermitteln Werte
13.  Die "kleine Gruppe"
14.  Wir gehören zu einer weltweiten Gemeinschaft

 

Unser Selbstverständnis...

Der Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Altenhagen I - Stamm Chico Mendes

- ist der Zusammenschluss aller VCP - Gruppen der evangelischen - lutherischen St. - Vincenz    Kirchengemeinde.

Wir sind offen für konfessionell anders - bzw. nicht gebundene Kinder- und Jugendliche.

Unsere Angebote, Aktionen und Unternehmungen verstehen wir als evangelische Jugendarbeit. Wir beteiligen uns am Gemeindeleben.

Unsere Heimat ist die örtliche Kirchengemeinde, dennoch haben wir eigene Strukturen und Gremien, die selbstständig und verantwortlich, auch in Kooperation mit der Kirchengemeinde - Aufgaben und Ziele von Pfadfinden umsetzt und sich dabei an den Grundsätzen unseres Verbandes orientiert.
 

Der Verband...

Der Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist ein Zusammenschluss von evangelischen Mädchen und Jungen, dabei offen für konfessionell anders- bzw. nicht gebundene Jugendliche.

Fast 50.000 Kinder und Jugendliche gehören in kleinen Gruppen zum Verband. Über 5000 Menschen junge Menschen und Erwachsene engagieren sich als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Gruppenarbeit- und die Gruppenleitungen berücksichtigen die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Altersstufen.
 

Kinderstufe

Kinder zwischen 7 und 10 Jahren entdecken ihre Talente, ihren Lebensraum, ihre Möglichkeiten. Sie schließen neue Freundschaften. Spielen, basteln, singen und musizieren stehen in ihren Gruppenstunden im Vordergrund.

Gelernt wird ganz anders als in der Schule: Inhalte werden durch Spielideen vermittelt.

Verantwortung für sich selbst und für Andere zu übernehmen, wird in kleinen Schritten gelernt.
 

Pfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe

Die 10 - 16-jährigen Pfadfinderinnen und Pfadfinder suchen nach eigenen Wertvorstellungen.

Musische, handwerkliche und sportliche Aktivitäten werden wichtiger. Pfadfinderische Techniken, die in den Gruppenstunden ausprobiert wurden, können auf Fahrt und Lager angewendet werden. Abenteuer und Erlebnis werden immer wichtiger, auch erste internationale Kontakte werden aufgenommen. Um auf die altersspezifischen Bedürfnisse und Wünsche, aber auch auf die Fähigkeiten möglichst gut eingehen zu können, wird diese Altersstufe in zwei Phasen unterteilt: Die Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder sind 10 - 12 Jahre alt, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder 13 - 15 Jahre. Die Jugendlichen entwickeln und trainieren ihre Fähigkeiten weiter.
Die "kleine Gruppe" gibt dabei Geborgenheit, erzieht zu Toleranz und trainiert soziales Verhalten.
 

Ranger / Rover

Von 16 - 21 Jahren können Ranger - so werden die Mädchen genannt - und Rover - so die Jungen - besondere Mitarbeiter- Funktionen und Leitungsaufgaben übernehmen. Darauf werden sie in Schulungen und Kursen vorbereitet. Sie nehmen an internationalen Treffen teil, planen Aktionen eigenverantwortlich und arbeiten in überregionalen Projekten mit.

Die Jugendlichen haben Lust darauf, Verantwortung zu übernehmen, hinterfragen aber auch das, was sie sehen und erleben.
Manche übernehmen die Leitung einer Gruppe von Kindern, andere werden in Arbeitskreisen und Gremien auf unterschiedlichen Ebenen aktiv.
 

Erwachsene Pfadfinderinnen und Pfadfinder

"Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder!" so heißt es. Pfadfinderin oder Pfadfinder darf man sein ganzes Leben bleiben. Erwachsene sind häufig noch in der Kinderstufenarbeit aktiv, übernehmen häufig Gremienarbeit und spezielle Leitungsaufgaben oder unterstützen im Hintergrund. Viele bilden Netzwerke und Freundeskreise.
 

Das "C" im VCP... Glaube als Lebensorientierung.

Der christliche Glaube ist die Wurzel der Weltsicht und die Grundlage des Menschenbildes des VCP. Die Gewissheit, nicht allein zu sein, in Gott ein Gegenüber zu haben, das Leben als Geschenk bekommen zu haben, sind die Grundlage dafür, diese Welt aktiv mit gestalten zu wollen und aus dem eigenen Leben das Beste zu machen. Gerade Jugendliche suchen nach einem Sinn oder einer Orientierung in ihrem Leben. Dieses Fragen und Suchen ernst zu nehmen, ist eine wichtige Haltung evangelischer Jugendarbeit.

Christlicher Glaube hat trotz Widersprüchlichkeiten und Unsicherheiten die Hoffnung, dass es etwas gibt, das über unsere Vorstellung von Raum und Zeit hinausgeht und unserem Leben einen Sinn gibt.
 

Wertorientierung

Aus dieser christlichen Glaubenshaltung leiten sich die Werte ab, für die der VCP steht.

Bewahrung der Schöpfung, Eintreten für Frieden, Ehrfurcht vor dem Leben, Solidarität und Gerechtigkeit sind Aufgabe und Einstellung, die Mädchen und Jungen im VCP erfahren und lernen.
 

Tätiges Christentum

In diesem christlichen Sinn zu handeln, ist wesentlicher Aspekt im VCP. Das Motto von Pfadfindern, die Welt ein kleines bisschen besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat, verdeutlicht dies. Die sprichwörtliche "gute Tat" hat darin ihre Wurzel. Jedes Kind in seiner Besonderheit ernst zu nehmen und zu fördern, aber auch Engagement für andere, helfen, wo es möglich ist, sind Formen des tätigen Christentums.

- Seit vielen Jahren stellt der VCP auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag die meisten Helferinnen und    Helfer und ermöglicht so durch ehrenamtliche Kraft diese Durchführung.

- Mit dem Friedenslicht aus Bethlehem setzen Pfadfinderinnen und Pfadfinder im VCP jedes Jahr zur        Weihnachtszeit ein Zeichen für Frieden in der Welt.

- In vielen Projekten engagieren sich Gruppen aus dem VCP vor Ort und in der ganzen Welt für benachteiligte    Menschen.
 

Spirituelle Formen

Zum Christlichen Leben gehört auch Besinnung auf die Quelle unseres Glaubens. Im VCP gibt es viele Traditionen, in denen sich immer wieder der Glaube bewusst gemacht wird. Beim Essen gehören gemeinsamer Beginn und Schluss in Liedern oder Gebet dazu.

Auf Fahrten und Lagern gibt es Andachten und Gottesdienste. Diese Feiern sind oft unter freiem Himmel ein besonderes Erlebnis.
Waldweihnachten bei Dunkelheit und Kerzenlicht sind Formen besonderer Spiritualität.
 

Wir finden eigene Wege

Pfadfinderin und Pfadfinder sein - das bedeutet:

- in einer Gemeinschaft zu leben und gleichzeitig als Individuum akzeptiert zu werden
- eigene Rollen zu erkennen und vielleicht neu zu definieren
- Gewohnheiten in Frage zu stellen
- Anderes zu respektieren und vielleicht als Bereicherung anzuerkennen

Demokratie leben bedeutet für uns:

- gemeinsames Handeln - von der Idee bis zur Umsetzung
- mit Themen auseinandersetzen, aber dann auch aktiv werden
- eigenen Standpunkte entwickeln, aber auch andere Meinungen akzeptieren
- Zusammenhänge begreifen und Verantwortung übernehmen

Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben Spaß am Abenteuer

Wir wollen viel sehen und erleben: Fahrten und Lager- vor Ort und in der ganzen Welt. Wir wollen abseits der ausgetretenen Pfade gehen und Neuland entdecken.
 

Wir vermitteln Werte

Im evangelischen Pfadfinden soll Glauben erlebbar sein. Wir vermitteln Werte: Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme, Solidarität und Toleranz.

Die Liebe zur Schöpfung wird durch Schutz von Natur und Umwelt gelebt. Erziehung zum Frieden, Gerechtigkeit und Demokratiefähigkeit sind Grundlage unserer Arbeit. In der Gemeinschaft lernen Pfadfinderinnen und Pfadfinder:

- sich dem Nächsten - auch benachteiligten Menschen - zuzuwenden und für sie einzusetzen.
- Verantwortung in der Gruppe, später in der Gesellschaft wahrzunehmen.
- Natur als Gottes Schöpfung zu sehen, sie zu schätzen und zu schützen.
- gewaltfrei für Frieden einzutreten
 

Die "kleine Gruppe"

Die "kleine Gruppe" gehört zu den Prinzipien des Pfadfindens. Ein Gruppenleiterin oder ein Gruppenleiter (angestrebt wird auch die Gruppenleitung zu zweit) betreut eine Gruppe von gleichaltrigen Kindern oder Jugendlichen.

Die Kinder spielen, basteln, planen und führen Aktionen unter Anleitung ihrer Gruppenleitung durch. Ideen werden gemeinsam diskutiert und umgesetzt. Hier lernen die Kinder, eine eigene Meinung zu bilden, aber auch andere Meinungen zu akzeptieren. Die "kleine Gruppe" gibt ihnen Sicherheit, Geborgenheit und Rückhalt, erfordert aber auch Rücksichtnahme. So lernen Pfadfinderinnen und Pfadfinder schon früh soziales Verhalten, Selbstbewusstsein, Toleranz und damit Demokratiefähigkeit.
 

Wir gehören zu einer weltweiten Gemeinschaft

Mit einem Camp im Jahre 1907 auf Brownsea Island fing alles an. Der britische Offizier Robert Baden Powell hatte beim Einsatz von jungen Kundschaftern während seiner Dienstzeit in Südafrika erlebt, dass Kinder- und Jugendliche - im Gegensatz zur damaligen üblichen Auffassung - durchaus in der Lage sind, Aufgaben verantwortlich durchzuführen.

Das Camp mit britischen Jungen auf Brownsea Island bestätigte seine Erfahrungen nochmals. Seine Erkenntnisse veröffentlichtete "BP" in dem Buch "Scouting for Boys". Dieses Buch wurde in kürzester Zeit zu einem Bestseller. Junge Menschen auf der ganzen Welt gründeten Gruppen, die nach diesem Buch arbeiteten.

Heute gehören Millionen von Mitgliedern in mehr als 150 Ländern zu den Weltorganisationen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es vier Verbände, die von der Weltebene anerkannt werden und zum Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände und dem Ring deutscher Pfadfinderverbände gehören. Pfadfinderinnen und Pfadfinder kann man oft leicht erkennen.

Mit unserer Kleidung, der Tracht, zeigen wir, dass wir zu unserer Gruppe, unserem Stamm, unserem Verband und der weltweiten Gemeinschaft der Pfadfinderinnen und Pfadfinder gehören.

Besonders wichtig sind uns auch die Begegnungen mit jungen Menschen aus anderen Ländern und Erdteilen. Höhepunkte sind die Fahrten zu den regelmäßig stattfindenden Jamborees (Welttreffen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder).Uns verbinden viele Nationalitäten

Internationalität ist für uns ein Lebenselixier und erweitert den Horizont.

Wir gehören zu einer weltweiten Gemeinschaft

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